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Kategorie: Ratsarbeit

Fraktionsbericht März 2018

Fraktionsbericht März 2018

Die Konkretisierung zur Neugestaltung des Schulhofs und Bau eines Mehrgenerationenparks werden von der UWG begrüßt. Die vorgestellten Planungen sind absolut gelungen und führen zu einer deutlichen Aufwertung des Schulhofs und einer angrenzenden Begegnungsstätte für Jung und Alt. Trotz des sehr guten Gesamtkonzeptes darf der gesteckte Kostenrahmen allerdings nicht aus dem Blickfeld geraten. Dieses muss im Rahmen der weiteren Planungen und im Zuge der Ausführung gewährleistet bleiben. Die geplante Vorgehensweise den Um- und Neubau in mehreren Bauabschnitten durchzuführen halten wir für sinnvoll. So bleibt gewährleistet, dass Teile des Schulhofs auch während der Umbauarbeiten weiter genutzt werden können.

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Fraktionsbericht Januar 2018

Fraktionsbericht Januar 2018

Auf Ihrer Fraktionssitzung hat sich die UWG Wettringen mit den Themen der ersten Ratssitzung des Jahres 2018 intensiv beschäftigt. Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs zum Bau eines Bewegungs-/Mehrgenerationenparks am Standort des Schulzentrums werden von der Fraktion begrüßt. Die Schaffung eines attraktiven Schulhofes für die Kinder der Ludgerusgrundschule, wird dabei als wichtiger Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung des Schulstandortes Wettringen angesehen. Die Kombination des Geländes zu einem Park, der generationsübergreifend aufgesucht werden kann, ist zudem besonders reizvoll. Mit einem entsprechenden Gelände würde eine zusätzliche innerörtliche Fläche mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen.

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Stellungnahme zum Haushalt 2018

Stellungnahme zum Haushalt 2018

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wettringen,
sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

die UWG-Fraktion hat sich intensiv und detailliert mit dem Haushalt der Gemeinde Wettringen für das Jahr 2018 befasst.

Mit dem vorgelegten Haushaltsplanentwurf zeigt sich wieder einmal, dass die Ge-meinde sich in einer hervorragenden finanziellen Lage befindet. Dieses ist im Wesent-lichen auf zwei Gründe zurückzuführen: Die nachhaltigen Rahmenbedingungen in Wettringen, die durch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung über die letzten Jahrzehnte geschaffen wurden. Daneben profitiert die Ge-meinde aber auch von der derzeit allgemeinen sehr guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland und den damit verbundenen höheren Steuereinnahmen.

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Fraktionsbericht November 2017

Fraktionsbericht November 2017

Die UWG Wettringen hat sich auf ihrer Fraktionssitzung dafür ausgesprochen, den Straßenendausbau im Baugebiet „Prumenkamp“ in einfarbiger pflasterbauweise herzustellen. Die Kreuzungsbereiche sollen andersfarbig hergestellt werden um diese entsprechend abzuheben. Bei den Entscheidungen zum Straßenendausbau in den erschlossenen Baugebieten der vergangenen Jahre spielte immer die Situation bereits bestehender Wohngebiete in der Umgebung eine Rolle. Da eine Anbindung des Baugebiets „Prumenkamp“ an die Kerneburg erfolgt und dieser Bereich bereits in pflasterbauweise hergestellt ist, war dieses für die UWG schließlich das ausschlaggebende Argument sich für die pflasterbauweise zu entscheiden.

Eine Breite von 7 m für die Zuwegung von der Kreisstraße 61 zum Baugebiet, wie sie im Bauausschuss vorgestellt wurde hält die UWG für eine Spielstraße für zu Breit. Wir sprechen uns dafür aus, die Zuwegung in einer Breite von maximal 6,5 m herzustellen.

Dem Antrag eines bestehenden Unternehmens auf Änderungen der Bebauungspläne im Industriegebiet stimmt die UWG zu. Damit werden die Grundlagen für eine geplante Erweiterung geschaffen.

Die in den letzten Jahren getätigten Investitionen am Campingplatz haben zu einer Attraktivitätssteigerung geführt und damit zu erheblich höheren Besucherzahlen und Umsätzen. Diese positive Entwicklung soll möglichst fortgeführt werden, weshalb die UWG den geplanten Investitionen in den Campingplatz grundsätzlich zustimmt.

Fraktionsbericht September 2017

Fraktionsbericht September 2017

In der ersten Fraktionssitzung nach der Sommerpause traf sich die UWG Fraktion um die Themen der kommenden Gemeinderatssitzung zu besprechen.

Erfreulich zeigten sich die Mitglieder der UWG über die Präsentation des Finanzzwischenberichts. Die Zahlen der ersten Jahreshälfte zeigen, dass aktuell ein Großteil der Prognosen in den Haushaltsansätzen erreicht werden. Einige Posten liegen erfreulicherweise über den Haushaltansätzen. Besonders positiv ist das Ergebnis vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2017 die von der Gemeinde erhobenen Steuern gesenkt wurden. Die nächsten Monate werden zeigen, in wie weit diese Entwicklung fortgeführt werden kann.

Positiv aufgenommen wurde auch das Verkehrskonzept der Gemeindeverwaltung zur Schaffung weiterer Tempo 30 Zonen auf dem Gemeindegebiet. Der Schutz der Wohnbevölkerung in Wohnbaugebieten bzw. Bereichen mit hohen Fußgängeraufkommen ist aus Sicht der UWG das maßgebliche Ziel des Konzeptes. Die im Rahmen des Konzeptes angenommen Bewertungskriterien schaffen zudem eine nachvollziehbare Grundlage, warum ein Straßenzug zur Tempo 30 Zone umgestellt werden soll. Des Weitern wird dargestellt, dass einige Straßenzüge nicht für Tempo 30 Zonen geeignet sind, da es sich um verkehrswichtige Gemeindestraßen handelt.

Die Vorlage zur weiteren Entwicklung des Campingplatzes in Haddorf wurde interessiert aufgenommen. Die UWG ist erfreut darüber, dass die getroffenen Maßnahmen der letzten Jahre am Campingplatz Früchte tragen. Die Investitionen der Gemeinde in die Infrastruktur des Campingplatzes gehen dabei einher mit einer allgemein verstärkten Nachfrage nach attraktiven Camping Erholungsgebieten in Deutschland. Es ist zu beachten, dass der Campingplatz nicht zum Selbstzweck durch die Gemeinde unterhalten wird, sondern einen wichtigen Beitrag zum Gemeindehaushalt beiträgt. Die möglichen Ansätze zur Weiterentwicklung des Campingplatzes sind dabei zu bewerten. Es gilt dabei abzuwägen, welche Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind, um die positive Entwicklung des Gebietes weiter zu fördern.

Das im Rahmen der Erschließung des Baugebiet „Prumenkamp“ vorgelegte Entwässerungskonzept findet bei den Mitgliedern der UWG grundsätzlich Unterstützung. Die geplante Umlenkung des Regenwassers in die Vechte ist aus Sicht der UWG Mitglieder ein sinnvoller Ansatz, das Abwasser aus dem neuen Wohngebiet abzuführen. Des Weiteren könnte so eine nachhaltige Entlastung der weiteren Ortslage erreicht werden. Hier kam es bei Starkregenereignissen in der Vergangenheit zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern.

Fraktionsbericht Juni 2017

Fraktionsbericht Juni 2017

Die UWG hat sich sehr erfreut über den wiederholt guten Jahresabschluss der Gemeinde Wettringen gezeigt. Die Zahlen zum Jahresabschluss zeigen, dass sich Wettringen auch mittelfristig keine Sorgen machen muss. Die rund 700.000 Euro Überschuss sollen der Ausgleichsrücklage zugeführt werden.

Der Bebauungsplanentwurf zum Baugebiet „Prumenkamp“ findet bei der UWG Zustimmung. Die Nachfrage nach attraktiven Baugrundstücken ist in Wettringen nach wie vor hoch. In diesem Zusammenhang wurde auf der Fraktionssitzung der UWG auch über die Berichterstattung der letzten Wochen in der Presse, zu einer über den Bedarf hinaus gehenden Bautätigkeit von Eigenheimen in vielen Kommunen diskutiert. Die Untersuchungsergebnisse der Studie zeigten, dass vielfach mehr Eigenheime gebaut werden als angesichts einer bei vielen rückläufigen Bevölkerungsentwicklung sinnvoll wäre. Für Wettringen sehen wir diese Gefahr aber derzeit nicht, da unsere Bevölkerungsentwicklung in den nächsten Jahren stabil bzw. leicht ansteigend ist. Allerdings muss die Entwicklung bei uns weiter genau beobachtet werden, um zu vermeiden, dass bestehende Wohngebiete zukünftig mit Leerstand zu kämpfen haben.

Die Vorschläge der Verwaltung, die Fördermittel aus dem Investitionsfördergesetz sowie dem Förderprogramm „Gute Schule“ für den Umbau des Schulhofs sowie die Erweiterung des Sportgeländes einzusetzen werden von der UWG begrüßt.

Wir sprechen uns auch für den Erlass einer Gestaltungssatzung für den Ortskern Wettringen aus. Damit stellt die Gemeinde nun klare Regelungen für die Errichtung von Werbeanlagen im Ortskern auf.

Die Neufassung der Satzung über Brandschutz und Hilfeleistungen findet bei der UWG Zustimmung. Mit der Neufassung werden nun die Verdienstausfallregelungen für selbstständige Beschäftigte, die Entgelte für kostenpflichtige Leistungen sowie des vorbeugenden Brandschutzes der Feuerwehr angepasst.

Fraktionsbericht Mai 2017

Fraktionsbericht Mai 2017

Die UWG Wettringen hat sich sehr erfreut über die Ausdehnung der Renaturierungsmaßnahme an der Aa im Bereich Tie-Esch gezeigt. Die Entwurfsplanung zur hochwertigen ökologischen Renaturierung und die Beantragung einer entsprechenden Förderung findet bei der UWG volle Zustimmung. Wir sprechen uns seit Jahren dafür aus Aa und Vechte in Wettringen naturnaher zu gestalten. Mit der jetzt geplanten Maßnahme erfolgt ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Durch die Renaturierung wird die natürliche Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt am Gewässer wieder hergestellt. Zudem führt eine Renaturierung zur Verbesserung der Wassergüte und leistet einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz.

Die UWG spricht sich für die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Wettringen zur Ausweisung eines neuen Baugebiets „Prumenkamp“ aus. Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist in Wettringen nach wie vor sehr hoch. Das zeigt, dass Wettringen für viele Menschen als attraktiver Ort wahrgenommen wird. Um diesen Status zu erhalten und um die die Entwicklung der Gemeinde voranzubringen ist es deshalb notwendig ein weiteres Baugebiet auszuweisen und zu erschließen.

Den geplanten Änderungen verschiedener Bebauungspläne in Wettringen stimmt die UWG zu.

Fraktionsbericht März 2017

Fraktionsbericht März 2017

Die UWG Wettringen hat im Rahmen der Fraktionssitzung ausführlich über die Herstellung einer Beleuchtung am Fuß- und Radweg Poggenbach diskutiert. Wir sprechen uns mehrheitlich dafür aus, die Beleuchtung zu installieren. Durch die Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen Jahren wird dieser mittlerweile gut frequentiert. Die Installation von Orientierungsleuchten führt zu besseren Sichtverhältnissen, insbesondere in der dunklen Jahreszeit. Die vorgetragenen Bedenken der Anwohner wurden auch auf der Fraktionssitzung besprochen. Wir nehmen diese ernst und haben sie bei unserer Entscheidungsfindung mit berücksichtigt. Ein Abstrahlen der aufgestellten Leuchten in die Gärten der Anwohner muss möglichst vollständig verhindert werden. Dieses ist mit Pollerleuchten am besten zu gewährleisten. Die UWG Wettringen spricht sich deshalb dafür aus möglichst Pollerleuchten anstatt den geplanten Peitschenleuchten zu installieren. Zudem sollte eine Nachtabschaltung der Leuchten stattfinden, um die Beeinflussung auf die Fauna des naturnah gestalteten Poggenbachs möglichst gering zu halten.

Die UWG Wettringen begrüßt den Änderungsantrag der Firma Calcis zur Rekultivierung des Kalksteinbruchs. Mit der vorgeschlagenen Änderung soll der Steinbruch größtenteils mit unbelastetem Material verfüllt werden. Damit wird kein größeres Gewässer mit steilen Uferbereichen in Ortsnähe geschaffen, was doch erhebliche Gefahren mit sich gebracht hätte. Die rekultivierte Fläche soll später mit Obstbäumen bepflanzt werden. Zudem soll für den hier bereits nistenden Uhu eine Kalksteinwand als Nistmöglichkeit verbleiben und eine Aussichtsplattform errichtet werden. Für die UWG Wettringen ist es in diesem Zusammenhang sehr wichtig, dass das angeleiferte Material zur Verfüllung genauestens Untersucht wird, damit gewährleistet ist, dass tatsächlich nur unbelastetes Material zur Verfüllung genutzt wird.

Die Einrichtung einer Tempo 30 Zone auf der Schützenstraße wird von der UWG ausdrücklich begrüßt. Wir haben uns schon in der November Ratssitzung 2013 dafür ausgesprochen. Leider wurde dieses damals durch die CDU, aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen, abgelehnt. Die Schützenstraße ist eine der letzten innerörtlichen Gemeindestraßen auf denen noch keine Tempo 30 Zone eingerichtet wurde.

Die UWG Wettringen spricht sich für die Erneuerung der Holzterrasse und -stege im Naherholungsgebiet Haddorfer Seen aus. Bei dem derzeit vorhandenen Material müssen einzelne Holzbohlen regelmäßig ausgetauscht werden. Die Erneuerung der Terrasse und Stege verspricht eine dauerhafte Lösung. Zudem werden die derzeit vorhandenen Rutschgefahr im Winter und die Splittergefahr beim Barfußlaufen auf den Bohlen beim Badebetrieb reduziert.

Fraktionsbericht November 2016

Fraktionsbericht November 2016

Die UWG Wettringen hat im Rahmen ihrer Fraktionssitzung die Fällung von mehreren Bäumen am Radweg Bahndamm im Bereich der Kerneburg kritisiert. Die Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf dem Radweg sei auch durch andere Maßnahmen möglich. Es ist immer wieder erstaunlich, dass beim Problemen mit Bäumen immer die einfachste Lösung, nämlich die Fällung, durchgeführt wird und Alternativen kaum in Betracht gezogen werden.

Die Ausweisung eines neuen Baugebiets im Bereich der Albert-Schweitzer-Schule wird von der UWG begrüßt. Die Länge der Bewerberliste für Baugrundstücke zeigt, dass ein großes Interesse bei vielen jungen Menschen besteht in Wettringen zu bauen. Bevor der erste Spatenstich in dem Baugebiet getätigt wird, muss aber eine Alternative für den Sportplatz in trockenen Tüchern sein. In diesem Zusammenhang sollte die Verwaltung dem Gemeinderat frühzeitig eine Kostenaufstellung präsentieren, wie hoch die zu erwartenden Kosten für die Errichtung eines neuen Fußballfeldes sind.

Die Erneuerung der Regenwasserkanalisation Im Rott/Rothenbergerstraße wird von der UWG begrüßt. Zudem findet die Herstellung einer Querverbindung in der Regenwasserkanalisation im Bereich Nieland Zustimmung bei der UWG.

Stellungnahme zum Haushalt 2017

Stellungnahme zum Haushalt 2017

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wettringen,

sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

die UWG-Fraktion hat sich intensiv und detailliert mit dem Haushalt der Gemeinde Wettringen für das Jahr 2017 befasst.

Hinter uns liegt ein gutes Haushaltsjahr 2016. Die Steuereinnahmen sind auf einem Rekordhoch und es wurde wieder einiges investiert. Für das Jahr 2017 wird ein ordentliches Ergebnis von ca. 128.000 € prognostiziert. Aus diesem Grund ist es für die UWG nur konsequent und völlig nachvollziehbar, dass die Verwaltung vorschlägt im kommenden Jahr die Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuern zu senken – übrigens sind in den kalkulierten Überschuss von 128.000 € schon die Steuersenkungen berücksichtigt. Als für den Haushalt 2012 Steuererhöhungen vorgeschlagen wurden, sind uns insbesondere mit Blick auf das Gemeindefinanzierungsgesetz der damaligen Landesregierung viele Schreckensszenarien für die Zukunft skizziert wor-den, die es rechtfertigen sollten die Steuern zu erhöhen. Diese sind, Gott sei Dank, nicht eingetreten. Die wirtschaftliche Situation hat sich sogar noch verbessert. Des-halb ist es nur fair, die Steuern wieder zu senken, damit die Bürgerinnen und Bürger und die Betriebe direkt von der gut wirtschaftlichen Situation profitieren. Wir haben zum Haushaltsplanentwurf 2012 gesagt, dass es bei den vermeintlich drohenden Risiken sinnvoll ist, die Steuern anzuheben. Gleichzeitig haben wir auch gesagt, dass wir die Steuererhöhungen kritisch begleiten werden. Wie bereits erwähnt, lässt die wirtschaftliche Situation der Gemeinde eine moderate Senkung der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuern zu. Die Steuersenkungen werden von uns ausdrücklich unterstützt.

Trotz der Steuersenkungen sind in 2017 für Unterhaltungs- und Investitionsmaßnah-men in die Infrastruktur und die Gebäude der Gemeinde Wettringen Mittel von mehr als 4 Mio. € eingeplant. Die wirtschaftliche Lage der Gemeinde Wettringen kann des-halb als ausgezeichnet bezeichnet werden. Eine wesentliche Hochbaumaßnahme in 2017 und 2018 ist der Neubau eines Mietwohngebäudes an der Metelener Straße. Hier kann man sich natürlich die Frage stellen, ob die Gemeinde als Investor auftreten muss. Wir von der UWG halten das für richtig. Insbesondere weil die Gemeinde so die Rahmenbedingungen vorgeben kann und damit an der Metelener Str. bezahl-barer Wohnraum geschaffen wird.

In den kommenden Jahren wird die Gemeinde Wettringen ca. 700.000 Euro für die Instandsetzung und Nutzlasterhöhung von 4 Wirtschaftswegebrücken ausgeben müssen. Die Sanierungen sind notwendig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und um dieses Vermögen der Gemeinde zu erhalten. Die Nutzlasterhöhung auf 30 bzw. 40 t, als Teil der Sanierungen, für die Wirtschaftswegebrücken im Außenbe-2

reich muss aber aufgrund der immer größer werdenden Maschinen in der Landwirtschaft erfolgen. Die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen erfolgt allerdings aus allgemeinen Haushaltsmitteln. Ob wirklich alle 4 Brücken in dem vorgeschlagenen Umfang saniert werden müssen, ist fraglich und sollte unter Berücksichtigung der Auslastung nochmals beurteilt werden. Speziell bei der Tie-Brücke besteht unseres Erachtens keine Notwendigkeit, da, nach der Sanierung, mit Böwers Brücke in ca. 1 km Entfernung eine Brücke mit einer Nutzlast von 40 t existiert.

Die Gemeinde Wettringen nimmt auch für 2017 auch wieder in einem verantwortungsvollen Rahmen Kredite auf. Aus unserer Sicht ist das kein Problem, da mit dem Wohngebäude an der Metelener Straße auch ein entsprechender Gegenwert geschaffen wird.

Die Ziele des Haushaltes finden unserer Unterstützung. Das Thema Umwelt- und Naturschutz ist allerdings in diesem Jahr bei den Zielen wieder etwas untergegangen, deshalb haben wir auch in diesem Jahr wieder einen entsprechenden Antrag gestellt.

Trotzdem haben wir sehr erfreut festgestellt, dass im vergangenen Jahr teilweise ein Umdenken im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes in Verwaltung und Rat statt-gefunden hat. Genannt seien hier die geplanten Maßnahmen zur Renaturierung von Aa und Vechte oder die Durchführung von Pflanzaktionen, die nicht ausschließlich als Ausgleichsmaßnahmen dienen, sondern einen Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Qualität in unserer Gemeinde leisten. Zudem wurde bei der Sanierung des Radwegs Bahndamm ein Wurzelvorhang zum besseren Schutz der Bäume entlang des Radweges ausgeschrieben. Dieser soll gewährleisten, dass die Wurzeln der Bäume nicht mehr unter den Radweg gelangen und führt hoffentlich dazu, dass nicht mehr wegen jeder kleinen Unebenheit im Radweg direkt mehrere Bäume abgeholzt werden. Wir erwarten, dass der Wurzelvorhang im Rahmen der Sanierung auch, wie zugesagt, an einigen Stellen hergestellt wird.

Es bleibt aber trotzdem noch einiges für Wettringen im Bereich Umwelt- und Naturschutz zu tun. Insbesondere im Bereich der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Die Gemeinde sollte frühzeitig mit den betroffenen Anliegern der Gewässer in Kontakt treten und einen Diskussionsprozess starten, wie die Umsetzung erfolgen kann. Wenn sich die Gewässerqualität in Aa und Vechte nicht bessert bleibt zu befürchten, dass per Landesgesetz ein Ackerverbot in einem Abstand von 5-10 m zu den Ge-wässern kommt. Dieses wäre für alle Beteiligten die schlechteste Lösung.

Bei der Erarbeitung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts hat sich wieder gezeigt, dass es in unserer Gemeinde viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gibt. Sehr positiv ist nicht nur, die große Anzahl und die Fülle an Ideen, die entwickelt wurden, sondern auch, dass sich für die meisten Ideen bereits Paten gefunden haben, die sich aktiv bei der Umsetzung einbringen wollen. Umso wichtiger ist es aus unserer Sicht, dass das Konzept mit den Ideen der Wettringer nicht einfach in ir-gendeiner Schublade verschwindet sondern auch gelebt wird und damit die Ideen umgesetzt werden.

Das Wettringen ein reges Vereinsleben mit vielen ehrenamtlichen Helfern hat, ist mittlerweile über die Dorfgrenzen hinaus bekannt. Das hat sich in diesem Jahr auch sehr deutlich auf dem Weltkindertag gezeigt. Hier haben sich sehr viele Vereine engagiert und präsentiert und somit dazu beigetragen, dass dieser Tag ein voller Erfolg in Wettringen wurde. Vielen Dank hierfür, der Tag war eine wunderbare Werbung für Wettringen. Um diese lebendige Vereinslandschaft beneiden uns viele im Kreis. Die Unterstützung des Ehrenamts ist der UWG Wettringen seit Jahren ein besonderes Anliegen. Wir werden auch in diesem Jahr wieder die eingegangenen Anträge zum Haushalt der Vereine, mit dem gebotenen Augenmaß, unterstützen. Der Gemeinde Wettringen geht es momentan gut. Aus diesem Grund können Zuschüsse gewährt werden. Die regelmäßigen und außerplanmäßigen Zuwendungen an die Vereine sind auch eine Investition in die Zukunft des Gemeindelebens.

Das ehrenamtliche Engagement zeigt sich in Wettringen auch sehr stark in der Flüchtlingshilfe. Durch die vielen Helfer in unserer Gemeinde haben wir es in Wett-ringen geschafft, die Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen, in unserer Gemeinde aufzunehmen und sie bei der Integration in die Gemeinde zu begleiten. Vielen Dank nochmals an die vielen Helfer. Aber auch die Gemeinde hat u. a. mit dem Kauf von Wohngebäuden zur Unterbringung der Menschen und mit der Schaffung einer Stelle in der Verwaltung im vergangenen Jahr viel getan, um die Menschen in Wettringen vernünftig aufzunehmen und zu betreuen. Diese gemeinsame Arbeit von Ehrenamt und Institution ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Der aufgestellte Haushaltsplan weist Steuersenkungen und viele Investitionen auf. Ehrenamtliche Arbeit kann weiter finanziell unterstützt werden bzw. die Unterstützung wird noch ausgebaut. Die Aussichten für die Zukunft sehen für Wettringen sehr gut aus. Der vorliegende Haushaltsplanentwurf ist durch Franz-Josef Reckels und sein Team mit großer Sorgfalt aufgestellt worden. Die UWG Fraktion wird dem vorgelegten Haushaltsplanentwurf der Gemeindeverwaltung zustimmen.

Ich möchte mich zum Schluss noch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofs, bei den Kolleginnen und -kollegen im Gemeinderat sowie den Vertretern der Presse für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.

Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und für das Jahr 2017 alles Gute.

Vielen Dank!

Bernd Ewering